Modellherstellung mit der Splitcast-Umkehrplatte
Das Prinzip der Umkehrplatte
Bei den Gipsarbeiten im Labor wird meistens mehr Gips angerührt als benötigt. Der hierbei jeweils anfallende Restgips kann in die Umkehrplatte eingefüllt werden, um so einen Splitcastsockel auf Vorrat herzustellen.
Die Vorteile liegen klar auf der Hand
- Wenn tatsächlich mit Restgips gearbeitet wird, ist der Splitcastsockel quasi kostenlos.
- Durch die Bevorratung dieser fertigen Splitcast-Gipssockel kann im Bedarfsfall sehr schnell gearbeitet werden, weil dann nur noch der Primärsockel hergestellt wird und demnach auch nur noch eine Aushärtephase abgewartet werden muß.
1. Umkehrplatte vorbereiten
Zunächst bestückt man die Umkehrplatte mit einem Gummiring.
In die Mitte der Platte wird dann eine Haftplatte (oder ein Magnet mit Magnettopf) positioniert.
2. Mit Gips befüllen
Die so vorbereitete Form wird nunmehr mit Gips bis zum Rand des Gummiringes befüllt.
Um Retensionen für den Artikulatoreinsatz zu erhalten, kann Noppenfolie o.ä. in den weichen Gips eingelegt werden.
3. Umkehrplatte abnehmen
Nach dem Aushärten des Gipses wird die Umkehrplatte abgenommen.
Ergebnis:
Ein fertiger Splitcastsockel auf Vorrat!
4. "Normale" Arbeitsweise
(siehe Leitfaden zur Modellherstellung)
Bei Bedarf kann der fertige Splitcastsockel wie eine normale Formplatte verwendet werden.
Der Unterschied zur Arbeitsweise mit der normalen Formplatte liegt insbesondere in der Bevorratung der fertigen Splitcastsockelplatten, denn im Bedarfsfall muß schließlich nur noch ein Sockel hergestellt werden.




