Leitfaden zur zahntechnischen Modellherstellung

1. Zahnkranz am Gipstrimmer plan schleifen

Im Idealfall sollte die Zahnkranzhöhe ungefähr der Länge eines Gamundia-Pins entsprechen.
Zusätzliche Informationen zu Schritt 1...


2. Bohrlochpositionen auf der Zahnkranzunterseite

...aufzeichnen

Je Stumpf sind zwei Bohrungen erforderlich, bei hohen Gipsstümpfen im Molarenbereich sind drei Bohrungen zweckmäßig. Für Zwischensättel, die später nicht bearbeitet werden, sind je nach Größe zwei bis vier Bohrungen angemessen.


Auch in engen Bereichen 2 Pins je Stumpf

Durch die geringen Dimensionen aller Gamundia-Pinsysteme, können auch bei extremen Zahnengständen immer noch 2 Pins je Segment gesetzt werden.


3. Mit dem Pinbohrgerät bohren

Zahnkranz an der Auflageplatte des Pinbohrgerätes so positionieren, dass der Bohrer auf eine vorher angezeichnete Stelle zeigt. Beim Zusammendrücken startet der Motor automatisch. Der Bohrvorgang wird unter Sichtkontrolle bis zum Anschlag durchgeführt.
Bohrlöcher mit Druckluft ausblasen.
Zusätzliche Informationen zu Schritt 3...


4. Die Pins mit Sekundenkleber einkleben

Klebstoff an der Spitze des Pin-Klebeschaftes aufnehmen und den Pin in das Bohrloch einführen.
Ein winziger Tropfen Klebstoff genügt hierbei.
Zusätzliche Informationen zu Schritt 4...


5. a) Hülsen auf Pins aufstecken

Bei den konischen Pins (klassische Konuspins, K2-Pins) sollten die "Stumpfpins" mit Metallhülsen bestückt werden, für die Sattelteile sind in den meisten Fällen die Kunststoff-Ringchen ausreichend.
Anschließend wird isoliert. Zusätzliche Informationen zu Schritt 5 (Isolieren)...
Zusätzliche Informationen zu Schritt 5...


5. b) Hülsen auf Pins aufstecken

Bei Verwendung der Stufenpins sind alle Pins gleichermaßen mit den Kunststoffhülsen zu bestücken.
Anschließend wird isoliert. Zusätzliche Informationen zu Schritt 5 (Isolieren)...
Zusätzliche Informationen zu Schritt 5...


6. Gummiring überstülpen und Haftplatte einlegen

Der Gummiring ist so über die Formplatte zu stülpen, dass er rundherum gleichmäßig auf dem Rand der Formplatte anschlägt.
Zusätzliche Informationen zu Formplatten...
Die Haftplatte wird zentrisch in die Formplatte eingelegt.
Zusätzliche Informationen zur Haftplatte...


7. Pin-Zwischenräume mit Gips befüllen

Um Luftblasen zu vermeiden, sollten bei Verwendung herkömmlicher Gipse die Pin-Zwischenräume mit Hilfe eines Instrumentes mit Gips befüllt werden.
Wenn Sie Fließgipse einsetzen, können Sie diesen Punkt überspringen.


8. Herstellung des Primärsockels

(= erster Sockel oder Pinsockel)
Die Formplatte wird nun bis zum Rand des Gummiringes mit Gips befüllt. Dann drückt man den gepinnten Zahnkranz in das Gipsbett ein bis der gleichmäßige Kontakt zwischen Pins und Formplatte spürbar wird.


9. Herstellung des Sekundärsockels

(= zweiter Sockel oder Splitcast-Sockel)
Der Gummiring bleibt am Modell, es wird nur die Formplatte abgelöst. Dann setzt man einen Magnet mit Magnettopf auf die Haftplatte, isoliert nochmals und befüllt wieder mit Gips bis zum Rand des Gummiringes.
Zusätzliche Informationen zu Schritt 9...


Zusätzliche Informationen zur Modellherstellung Beim Trimmen des Zahnkranzes darf nur eine Ebene entstehen, weil ansonsten die Parallelität der B...




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